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Gewässerqualität

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Der Zürichsee hat eine gute Wasserqualität. Ein konsequent betriebener Gewässerschutz hat dazu beigetragen. Dennoch gibt es Wasserinhaltsstoffe, deren mengenmässige Entwicklung nicht aus den Augen gelassen werden darf. Daher gilt: Gewässerschutz ist eine Daueraufgabe!


MTBE - ein Benzinzusatzstoff mit Einfluss auf die Wasserqualität

Was ist MTBE?

MTBE ist die Abkürzung für Methyl-Tertiär-Buthylether, eine Chemikalie, welche seit etwa 10 Jahren im Motorenbenzin das Blei als Antiklopfmittel ersetzt. In der Schweiz werden pro Jahr ca. 100'000 Tonnen verbraucht. Wegen seiner guten Wasserlöslichkeit kann MTBE die Qualität von Oberflächenwasser beeinflussen und somit auch Einfluss auf das Trinkwasser haben. Grund genug für die WVZ, Untersuchungen im Hauptlieferanten für Zürichs Trinkwasser - dem Zürichsee - durchzuführen. Das MTBE gilt nach heutigem Wissensstand als kaum giftig, wird jedoch wegen seines Geruchs und Geschmacks als störend empfunden, wobei die Empfindlichkeit zwischen einzelnen Personen sehr unterschiedlich sein kann (5-180 µg/L).

Untersuchungen im Zürichsee:
Die Resultate zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Bootsverkehr und MTBE-Gehalt erkennbar ist. Mit Beginn der Bootssaison steigt der Gehalt an MTBE in den obersten Wasserschichten an und nimmt im Herbst wieder ab. In der Tiefe der Fassungen der WVZ bleibt der MTBE-Gehalt ungefähr konstant. Die gefundenen Konzentrationen liegen wesentlich unter dem Geschmacks- und Geruchsschwellenwert.

Da eine zukünftige Entwicklung nicht vorausgesehen werden kann, hat die Qualitätsüberwachung die MTBE-Analytik ins Routineprogramm der Werks- und Seeuntersuchungen aufgenommen. Eine Veränderung des Zustands vom Seewasser wird uns deshalb in Zukunft nicht verborgen bleiben und Massnahmen könnten, falls notwendig, eingeleitet werden.


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