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Tradition und Fortschritt seit 1890.

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Historische Innenansicht des ewz-Unterwerks Selnau

Hier finden Sie einen kurzen Abriss über die wichtigsten historischen und politischen Ereignisse von ewz. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 


Energiejahr 2010.

2010. Anfang 2010 hat ewz die Geothermie-Bohrung im Triemli-Quartier abgeschlossen. Dank diesem Projekt erhielt das ewz erste Informationen aus dem Untergrund der Stadt Zürich und konnte beweisen, dass Bohren in stark besiedeltem Gebiet möglich ist. Ein weiteres Pilotprojekt startete Ende Jahr. ewz nahm in Zürich-Altstetten eine Brennstoff­zelle in Betrieb – in der Schweiz die erste Anlage dieses Typs. Damit werden in der dezentralen Stromversorgung mit Wärme­nutzung neue Wege beschritten.

Im Mai sicherte sich ewz mit der 20%-Beteiligung an der norwegischen Windparkgesellschaft Jæren Energi AS einen ausgezeichneten Windstandort, an dem kosten­günstig Ökostrom produziert werden kann. Längerfristig strebt ewz den Import seines Anteils in die Schweiz an.

Das Highlight im November war der Abschluss der Er­neuerung der Primäranlagen im Bergell. Nach mona­telangen Arbeiten auf der Grossbaustelle ging das Wasserkraftwerk Löbbia pünktlich wieder ans Netz. Verbunden war damit aber weit mehr als nur der Ersatz von Transformatoren oder die Revision von Turbinen. Hinzu kamen allein in Löbbia diverse neue Schaltanlagen und Verkabelungen, Brandschutz- und Umweltschutz­massnahmen sowie die Revision der 14 Kugelschieber, teilweise auch deren Ersatz.

Im Dezember wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. ewz und Swisscom haben dem erarbeiteten Kooperations­vertrag über den gemeinsamen Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Zürich grundsätzlich zugestimmt. Wenn die Wettbewerbskommission (WEKO) die Zusammenarbeit gutheisst, werden die Parteien den Vertrag unterzeichnen. Um den politischen Prozess unterdessen voranzutreiben, hat der Stadtrat den angepassten Leistungsauftrag für Telecom dem Gemeinderat überwiesen.

ewz ist mit steigenden Kosten konfrontiert, die auf die kostendeckende Einspeisevergütung und die Kosten der Systemdienstleistungen von Swissgrid zurückzuführen sind. Beide Kostenelemente hat ewz bisher den Kundinnen und Kunden nicht weitergegeben. Eine Strom­preiserhöhung wird aber in den kommenden Jahren unumgänglich sein. Da die heutigen ewz-Strompreise im Schweizer Vergleich sehr tief sind, werden die Preise auch nach einer Erhöhung attraktiv bleiben.


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Die Energiejahre ab 2000.

2009. Das Jahr 2009 war spannend. In allen ewz-Bereichen zeigte sich, dass der Strommarkt in Bewegung ist. Mit dem neuen Stromversorgungsgesetz änderte sich die gesetzli­che Grundlage, was zu vielen organisatorischen Anpas­sungen im Übertragungs- und Verteilnetz, im Energiever­trieb, im Energiehandel und in anderen Bereichen führte. Auch für die Kundinnen und Kunden sind die Änderungen sichtbar. Ihre Rechnung ist heute detaillierter. Im Kanton Graubünden änderte sich zudem der Rechnungsbetrag, weil die Preise für Energie und Netznutzung nicht kosten­deckend waren. Gleichzeitig wurden die ewz-Strompro­dukte, die in Zürich seit 2006 bekannt sind, erfolgreich eingeführt. Rund die Hälfte der Kundinnen und Kunden hat sich trotz des Preisaufschlages für ewz.naturpower ent­schieden.

Die erneuerbaren Energien bringen ebenfalls frischen Wind in den Strommarkt. Sie spielen eine wichtige Rolle in der angestrebten 2000-Watt-Gesellschaft. ewz rüstete sich 2009 für die Zukunft mit dem Kauf von Windkraft­anlagen, dem Ausbau der ewz.solarstrombörse und der Geothermie-Erkundungsbohrung im Triemli-Quartier.

Ebenfalls dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft dient das Engagement für das Energiesparen und die Energieeffi­zienz. Einerseits im eigenen Betrieb, zum Beispiel bei der ständigen Optimierung der öffentlichen Beleuchtung, an­derseits bei den Kundinnen und Kunden. Dazu gehören unter anderem die Energieberatung im ewz-Kundenzent­rum,  Auftritte an Fachmessen, das Online-Dialogmagazin www.powernewz.ch und das Sponsoring. Bei Sportveran­staltungen wie dem Ironman Zürich und bei Kulturanlässen im ewz-Unterwerk Selnau werden die Besuchenden auf das Thema Energieeffizienz sensibilisiert. Neu ist ewz Hauptsponsor des Zoo Zürich und kann ein noch breiteres Publikum ansprechen als bisher.

Besonders rasant ist die Entwicklung im noch jungen Ge­schäftsfeld Telecom: ewz.zürinet wird zügig ausge­baut. Dafür ist eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem traditionellen ewz-Bereich Verteilnetz nötig. Der Erfolg zeigt, dass ewz Schritt hält mit dem bewegten Strom­markt und für die vielen weiteren Anforderungen der Zu­kunft bereit ist.

2008. 2008 wird bei ewz in die Geschichte eingehen als Jahr der Marktöffnung und eines Rekordergebnisses. Der Gesamtertrag von 761,9 Mio. Franken übertraf das Vorjahresergebnis um 97 Mio. Franken.

Wer vermutet, dieses Ergebnis belaste das Portemonnaie unserer Kundinnen und Kunden, liegt falsch. Die Stromtarife von ewz sind rekordtief im schweizweiten Vergleich. 1400 unserer Kundinnen und Kunden sind neu marktberichtigt – kein einziges Unternehmen hat den Stromanbieter gewechselt. ewz senkt die Strompreise ab 2009 noch stärker, der Bonus auf der Stromrechnung beträgt neu 15 % statt 7 %. Dafür wurden 55 Mio. Franken in die zweckgebundenen Rückstellungen eingelegt.

Die Strompreise waren 2008 Gesprächsthema in der ganzen Schweiz. Im Gegensatz zu ewz haben die meisten Verteilnetzbetreiber eine Erhöhung der Strompreise angekündigt. Dies hat eine breite Welle der Empörung ausgelöst, worauf die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom eine Untersuchung der Netznutzungspreise der Swissgrid AG einleitete. Unter dem Druck von Öffentlichkeit und Politik hat der Bundesrat am 12. Dezember 2008 die Stromversorgungsverordnung angepasst, um die Preiserhöhungen einzudämmen.

Ein wichtiger Teil des neuen Stromversorgungsgesetzes ist die Förderung der erneuerbaren Energien. Dies hat bereits Tradition bei ewz. Das Engagement wurde mit der Gründung des Geschäftsbereiches «Erneuerbare Energie und Energieeeffizienz» im letzten Jahr nochmals verstärkt. Ein Höhepunkt des Jahres ist die naturemade star-Zertifizierung, die das Kraftwerk Wettingen nach umfassenden Erneuerungsarbeiten erhalten hat.

Den Abschluss der Erneuerung sowie das 75-Jahre-Jubiläum des Kraftwerks Wettingen feierte ewz mit einem Tag der offenen Tür. 1200 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen des Wasserkraftwerks zu werfen. Auf einer Führung besichtigten sie die neue Rohrturbine, den grossen Maschinensaal und den eindrücklichen Fischpass. Dank diesem künstlichen Bach überwinden Fische die 18 Meter Höhendifferenz der Staumauer problemlos. Beliebt war auch die Bootsfahrt zu den renaturierten Gebieten in der Nähe des Kraftwerks.

2007. Der Strommarkt bewegt sich: Im Frühling 2007 hat das Schweizer Parlament dem neuen Stromversorgungsgesetz zugestimmt. Der Markt wird schrittweise geöffnet, die Versorgungssicherheit wird gestärkt und die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz werden gefördert. In der Stadt Zürich betrifft die Marktöffnung vorerst rund 1400 Kundinnen und Kunden mit rund 2500 Verbrauchsstätten und einem totalen Bedarf von rund 2000 GWh pro Jahr. Im Kanton Graubünden werden die Wiederverkäufergemeinden sowie einige wenige Endkundinnen und Endkunden ihren Lieferanten frei wählen können.

Seit 2006 bietet das Unternehmen neue Stromprodukte zu attraktiven Preisen an, die deutlich unter den aktuellen Grosshandelspreisen liegen – dank eigenen Kraftwerken und Beteiligungen.

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben ewz im März 2007 den Auftrag erteilt, ein modernes Breitbandnetz auf Glasfaserbasis zu bauen und zu betreiben. Bis Ende 2008 sollen bereits 1400 Unternehmen und 3400 Haushalte ans ewz.zürinet angeschlossen sein.

Bei einem Gesamtertrag von 664,9 Mio. Franken liefern wir 62 Mio. Franken an die Stadtkasse ab und legen 125 Mio. Franken in Rückstellungen und Reserven ein – davon 27,5 Mio. Franken für die zeitlich begrenzte Bonus-Aktion. Aufgrund des guten Ergebnisses hat der Stadtrat dem Gemeinderat vorgeschlagen, statt des bisherigen Bonus von 7 Prozent auf die Stromrechnung neu 15 Prozent auszuschütten.

2006.
In der Europäischen Union können die Haushalte und Unternehmen ab Mitte 2007 den Stromanbieter frei wählen. Das Schweizer Parlament entscheidet 2007 über ein Stromversorgungsgesetz, das die Öffnung des Strommarkts ermöglicht. ewz ist auf diese neue Herausforderung gut vorbereitet.

ewz feiert im 2006 das Jubiläum «100 Jahre ewz-Kraftwerke Mittelbünden».
Seit vielen Jahren setzt sich ewz für die Förderung von Energieeffizienz und von erneuerbaren Energien ein. Beispielhaft sind die neu per 1. Oktober 2006 in der Stadt Zürich eingeführten Stromprodukte. Aufgrund der Bestellungen unserer Kundinnen und Kunden wird ewz die erneuerbaren Energien in Zukunft noch stärker fördern. Unternehmen, die den effizienten Energieeinsatz nachweisen, erhalten einen Bonus von 10% auf ihre Stromrechnung.
Neben einer nachhaltigen und wirtschaftlichenStromversorgung strebt ewz die ständige Verbesserung der Qualität an. Mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems verfolgen wir dieses Ziel noch systematischer. Im Juli 2006 hat uns die Zertifizierungsstelle Swiss TS mit dem Zertifikat ISO 9001:2000 für das gesamte Unternehmen ausgezeichnet.
Die Geschäftsfelder Telecom, Netzdienstleistungen und Energiedienstleistungen haben 2006 ihren Marktauftritt gestärkt. Telecom ist auf gutem Weg, den Leistungsauftrag für den Bau eines Breitbandnetzes in der Stadt Zürich zu erhalten. Der Gemeinderat hat der Vorlage bereits zugestimmt. Im März 2007 entscheidet das Stadtzürcher Stimmvolk.
ewz kann finanziell auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Bei einem Gesamtertrag von 672,8 Mio. Franken liefern wir einen Rekordbetrag von 62,7 Mio. Franken an die Stadtkasse ab und legen 95,0Mio. Franken in Rückstellungen und Reserven ein, davon 25,0 Mio. Franken für die zeitlich begrenzte Bonus-Aktion.

2005. Am 21. Dezember 2005 hat der Gemeinderat die Einführung neuer ewz-Stromtarife in der Stadt Zürich beraten und am 25. Januar 2006 beschlossen. Bei der Ausgestaltung des neuen Tarifsystems wurden ökonomische und ökologische Anforderungen in gleichem Masse berücksichtigt. Aufgrund der guten Ertragslage von ewz hat der Gemeinderat am 1. März 2006 zudem beschlossen, allen Kundinnen und Kunden der Stadt Zürich für die nächsten drei Jahre zusätzlich einen Bonus von 7% auf den neuen Tarifen zu gewähren. Am 25. Mai 2005 hat der Gemeinderat dem Beitritt von ewz zur unabhängigen nationalen Übertragungsnetzgesellschaft Swissgrid AG zugestimmt. Die Bergeller Kraftwerke feierten 2005 ihr 50-Jahre-Jubiläum. Der Absatz des nach naturemade star zertifizierten Ökostroms hat sich im Jahr 2005 fast verdoppelt. Erneut konnte ewz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Bei einem Gesamtertrag von 630,1 Mio. Franken kann ewz 59,2 Mio. Franken an die Stadtkasse abliefern und zusätzlich 110,7 Mio. Franken in Rückstellungen und Reserven einlegen. Davon sind auch in diesem Jahr 25 Mio. Franken für die temporäre Bonus-Aktion vorgesehen.

2004.
Am 15. September 2004 hat der Stadtrat die Vorlage zur Revision der Tarife zuhanden des Gemeinderates verabschiedet. Die Geschäftsprüfungskommission des Gemeinderates (GPK) hat am 23. November 2004 ihren Bericht zur Untersuchung der Beziehungen der Stadt Zürich bzw. ewz und Swisspower präsentiert. Der Stadtrat anerkennt in seiner Stellungnahme zum GPK-Bericht, dass es im Zusammenhang mit Stromlieferverträgen bei ewz zu Versäumnissen kam. Er stellt aber mit Befriedigung fest, dass der neue Departementsvorsteher die nötigen Massnahmen zum Beheben der Mängel bereits getroffen hat. Zur Sicherung der Zuverlässigkeit der Stromversorgung und zur Stärkung der Position im Europäischen Umfeld haben im Dezember 2004 die grossen Stromverbundunternehmen die unabhängige nationale Übertragungsnetzgesellschaft Swissgrid AG gegründet. ewz ist am Aufbau beteiligt und hat die Option, sich mit 12.85% am Aktienkapital zu beteiligen. Der Stadtrat hat am 22. Dezember 2004 eine entsprechende Vorlage zu Handen des Gemeinderates verabschiedet. Der Entscheid des Bundesgerichtes vom Dezember 2003 in einem Verfahren der Watt Suisse und Migros gegen die Freiburgischen Elektrizitätswerke zeigt, dass in der Schweiz eine Öffnung des Strommarktes über das Kartellgesetz möglich ist. Dabei fehlen jedoch die Rahmenbedingungen für einen geordneten Wettbewerb und die gesetzlichen Grundlagen für die Sicherstellung der Stromversorgung. Der Bundesrat hat deshalb mit Hochdruck ein Stromversorgungsgesetz (StromVG) ausarbeiten lassen und am 3. Dezember 2004 zu Handen Parlament verabschiedet.

2003.
Alle Kunden in der Stadt Zürich profitieren seit dem 1. Oktober 2003 von einen Bonus von 16 %. Für Ökostrom gilt gar ein Bonussatz von 30 %. Am 18. Mai haben die Schweizerinnen und Schweizer die beiden Atominitiativen «Strom ohne Atom» mit 68 % (Stadt Zürich: 54 %) und «Moratorium Plus» mit 58 % (Stadt Zürich: 45 %) überraschend deutlich abgelehnt. Am 9. Februar stimmten die Stimmbürger dem Rahmenkredit im Umfang von 75 Mio. Fr. für das Geschäftsfeld Energiedienstleistungen zu. Erneut Rekordgewinn bei ewz: Bei einem Umsatz von 600 Mio. Fr. können 55,2 Mio. Fr. an die Stadtkasse abgeliefert werden. Für die Dienstleistung «unabhängige Installationskontrolle» gründet ewz mit der «ewzert ag» eine neue Firma.

2002.
Das Schweizer Volk lehnt das Elektrizitätsmarktgesetz EMG mit 52 % zu 48 % ab. Somit kommt es vorerst zu keiner Liberalisierung im Schweizer Strommarkt. Urban Schumacher vom ewz-Powerteam gewinnt den Swisspower-Gigathlon als 7-Days-Single. Der amerikanische Energieriese Enron macht Pleite.

2001.
Ab Mai 2001 bietet ewz neue Ökostromprodukte an: Premium Solar und Premium Water. Beide werden als erste Produkte mit dem neu geschaffenen Qualitätszeichen «naturemade star» ausgezeichnet.

2000.
Problemloser Millenniumswechsel. ISO 14001-Zertifizierung. Gründung der Swiss Citypower AG. Ablehnung der Vorlage zur Ausgliederung von ewz aus der Stadtverwaltung durch die stadtzürcherischen Stimmbürger (Stimmbeteiligung 26 %)


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Die Energiejahre ab 1990.

1999. Gründung der Swiss Mountain Power AG und der ETRANS AG. Verabschiedung der ewz-Umweltpolitik und der neuen Markenstrategie (neues Erscheinungsbild). Inbetriebnahme des neuen Druckschachtes Tinizong und des modernisierten Stauwehrs Burvagn. Ausserbetriebnahme des 50-kV-Netzes.

1998.
Auszeichnung der ewz-Solarstrombörse mit dem Schweizer und dem Europäischen Solarpreis. Inbetriebnahme Unterwerk Benken. Stilllegung Unterwerk Selnau. Erstmalige Durchführung des ewz.gigathlons.

1997. Start der ewz-Solarstrombörse. Erste Party im Unterwerk Selnau (ewz electric energy nights).

1996. Einweihung Unterwerk Zeughaus. Neues ewz-Leitbild. Erste Ausstellung im Unterwerk Selnau: «Wie viel Wärme braucht der Mensch?».

1994. Einweihung des neuen Betriebsgebäudes Oerlikon mit einem «Tag der offenen Tür».

1992.
100 Jahre ewz! Ausbaustand der Stromverteilung in der Stadt Zürich: 800 Kilometer verlegte 11/22-Kilovolt-Kabel, 3'100 Kilometer verlegte Sekundärkabel, 33'500 installierte Hausanschlüsse, 270'000 installierte Stromzähler.

1991. Einweihung des Kleinkraftwerks Murettobach im Bergell. Krediterteilung für das photovoltaische 500 kW-Solarkraftwerk Moos in Zürich-Wollishofen. Einweihung des Beratungs- und Informationszentrums «ewz elexpo» am Beatenplatz (heute ewz-Kundenzentrum).

1990.
Einweihung des Unterwerks Prada in Tiefencastel. Baubeginn des neuen Betriebsgebäudes in Zürich-Oerlikon.


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Die Energiejahre ab 1970.

1989. Ablehnung des Ausstiegs aus der Kernenergie im stadtzürcherischen Alleingang. Annahme des städtischen Stromsparbeschlusses.

1987. Einweihung des Unterwerks Irchel als 14. Unterwerk auf Stadtgebiet.

1986. Einweihung der Staumauer Solis. Reaktorunglück in Tschernobyl.

1984. Erweiterung der Beteiligung der AKEB: Kernkraftwerk Cattenom in Frankreich und Kernkraftwerk Leibstadt.

1983. Einweihung des umgebauten Kraftwerkes «Am Giessen». Erste Studie für ein Solarkraftwerk im Bergell.

1979. Betriebsaufnahme Kernkraftwerk Gösgen. Bugey II und III (Beteiligung der AKEB) in Frankreich erstmals am Netz.

1978. Einweihung des Kraftwerks Rothenbrunnen.

1973. Stromspartag unter dem ewz-Motto «Masshalten – Abschalten». Gemeindebeschluss über die Beteiligung am Kernkraftwerk Gösgen mit 15 % des Aktienkapitals und an der AKEB (Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligungen). Inbetriebnahme Limmatwerk Höngg.

1971. Bezug Werkhof Herdern. Einweihung der Ausbauarbeiten im Oberhalbstein: Wasserfassung Nandro, Ausbau des Kraftwerkes Tinzen, Kraftwerk Tiefencastel Ost.

1970. Inbetriebnahme des Unterwerks Sempersteig; erste gekapselte SF6-Schaltanlage in der Schweiz.


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Die Energiejahre ab 1940.


1969. Gründung des Konsortiums Kernkraftwerk Gösgen. Übernahme des Kraftwerkes «Am Giessen» in Höngg von der Firma Waser.

1964. Schaltanlage Sils als erste 380-kV-Anlage der Schweiz in Betrieb.

1963. Am 17. Januar Stromausfall in der ganzen Schweiz wegen zu hoher Stromeinfuhr während der Nacht.

1961. Einweihung der Bergeller Kraftwerke. Erste Stromproduktion der Kraftwerke Hinterrhein.

1959. Gemeinderatsbeschluss für den Bau des Bondasca-Werkes im Bergell. Erste Stromproduktion der Bergeller Kraftwerke in der Zentrale Löbbia.

1956. Marmorera-See erstmals gefüllt. Beteiligung an den Kraftwerken Hinterrhein AG mit 19,5 % des Aktienkapitals.
 
1955.
Kreditbeschluss der Gemeinde für den Bau der Bergeller Kraftwerke. Beteiligung an der Studiengesellschaft für den Bau und Betrieb eines Atomreaktors. Beteiligung an der Blenio Kraftwerke AG mit 17 % des Aktienkapitals.

1954. Provisorische Inbetriebnahme des Marmorera-Werkes.

1952. Fertigstellung des neuen Kraftwerks Letten.

1949. Betriebsaufnahme des Kraftwerks Tiefencastel. Gründung des Konsortiums Maggia Kraftwerke; Beteiligung von ewz mit 10 %.

1946. Baubeschluss für ein neues Betriebsgebäude am Beatenplatz.

1943. Gründung des Konsortiums Kraftwerke Hinterrhein.

1940. Inbetriebnahme des Verbundunterwerks Mettlen.


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Die Energiejahre ab 1900.

1933. Inbetriebnahme des Kraftwerkes Wettingen.

1932.
Inbetriebnahme des Unterwerks Selnau.

1924.
Inbetriebnahme des Kraftwerks Wägital; erstes Partnerwerk der Schweiz. ewz und NOK sind zu je 50 % beteiligt.

1920.
Beteiligung an der AG Bündner Kraftwerke und an der Schweizerischen Kraftübertragung AG.

1919.
Krediterteilung für die Umformerstation Drahtzug.

1917.
Kreditbeschluss der Gemeinde für den Bau des Heidsee-Werkes (Lenzerheide–Solis).

1916.
Erste Vorarbeiten für die Erlangung einer Konzession im Wägital, zusammen mit den EKZ.

1909.
Erste Stromlieferungen aus dem Albulawerk nach Zürich.

1908.
Betriebsaufnahme der Trafostation Schlachthof. Trafostation Frohalp und Erweiterung der Trafostation Guggach.


1906.
Genehmigung für den Bau des Albula-Kraftwerkes mit Maschinenhaus in Sils.


1905.
Kraftwerk Letten: Inbetriebnahme einer 1500-kW-Dampfturbine der Firma BBC, Baden.


1900.
Die Elektrifizierung der Strassenbahn und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung lassen den Strombedarf ansteigen.


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Die Energiejahre ab 1890.

1897. Erweiterung der Anlage Letten durch den Einbau von zwei Dampfdynamos mit je 1'000 PS Leistung.

1893.
Ausgliederung der Stromproduktion und Stromverteilung aus dem Wasserwerk. Das Elektrizitätswerk erhält eine eigene, der Stadtverwaltung direkt unterstellte Leitung.

1892.
Aufnahme der städtischen Stromproduktion im Wasserwerk Letten, Antrieb durch eine Niederdruckturbine, erste öffentliche Stromabgabe an das Zürcher Hotel Viktoria am 3. August 1892.

1890.
Beschluss der Gemeindeversammlung von Zürich für die Einführung der elektrischen Beleuchtung in der Stadt Zürich und den Bau des Kraftwerks Letten.


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