Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Neubau Unterwerk und Netzstützpunkt Oerlikon.
Das Unterwerk Oerlikon versorgt seit 1949 Teile von Oerlikon, Seebach sowie Neu-Affoltern mit elektrischer Energie. Mittlerweile hat das Unterwerk seine technische Gesamtlebensdauer erreicht und muss somit erneuert werden. Die Erstellung des neuen Unterwerkes dauert von 2011 bis 2014, die Fortschritte des Bauprojektes können mittels einer Webcam verfolgt werden.
Mehr Raum für Zürich dank unterirdischer Bauweise.
Diverse Vorstudien zum vollständigen Ersatz des Unterwerks Oerlikon haben ergeben, dass die unterirdische Bauweise des Unterwerks die für die Stadt Zürich einzige sachgerechte Variante darstellt. Die bisherige Freiluft-Hochspannungsschaltanlage, welche für die Sicherstellung der Reserveversorgung noch bis 2018 bestehen bleiben muss, wird daher durch eine weit weniger raumgreifende Innenraumanlage mit den übrigen Anlagen unter Boden ersetzt.
Diese unterirdische Bauweise des Unterwerks ermöglicht auch eine optimale anderweitige Nutzung des wertvollen Baugrundes: Voraussichtlich kann eine Fläche von rund 5 200 m2 an die Stadt Zürich abgetreten werden. Durch den Erlös der Fläche können die Mehrkosten zwischen der unterirdischen und der oberirdischen Bauweise gedeckt werden.
Einblick für die Öffentlichkeit.
Das Unterwerk und der Netzstützpunkt werden so geplant, dass eine grosse Fensterfront einen Einblick in die Welt der elektrischen Anlagen ermöglicht. (Quelle Visualisierungen: Illiz Architektur)
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
Ansicht von Eduard-Imhof-Strasse.
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
Einblick in die 150kV Schaltanlage.
Der Netzstützpunkt: Beste Ausgangslage für Arbeiten am Stromnetz.
Sogenannte Netzstützpunkte dienen ewz zur Stationierung von Monteuren und deren Ausrüstung möglichst nahe am Arbeitsort. In der ganzen Stadt Zürich sollen zukünftig fünf Netzstützpunkte an strategisch sinnvollen Standorten zur Verfügung stehen. Eine Kombination mit einem Unterwerk oder einem Kraftwerk ermöglicht eine gemeinsame Nutzung von Lager, Werkstatt und Sozialräumen. Im Zusammenhang mit der Erstellung des Unterwerks Oerlikon Neu ist deshalb die Errichtung eines Netzstützpunkts für bis zu 45 Monteure geplant. Dieser soll direkt über dem unterirdischen Unterwerk errichtet werden.
Nachhaltiges Bauen – auch bei Industriebauten.
Die Grundsätze der Stadt Zürich für nachhaltiges Bauen sollen bei der Realisierung des Bauvorhabens Unterwerk Oerlikon Neu so weit als möglich berücksichtigt werden. Deshalb wird für den Bau des Netzstützpunkts oberhalb des Unterwerks das MINERGIE-Eco-Zertifikat angestrebt.
Das Unterwerk ist aufgrund seiner Sondernutzung als Gebäude nicht MINERGIE zertifizierbar. Trotzdem wird das Gebäude mittels einer Gebäudesimulation sowie in der Materialisierung in Anlehnung an MINERGIE-Eco erstellt und leistet somit einen Beitrag zur 2000 Watt Gesellschaft. Ein Beispiel: Das Unterwerk soll so optimiert werden, dass der Energieaufwand für die Wärme- und Kälteversorgung möglichst gering sein wird. So wird die Transformatorabwärme für eigene Heizzwecke genutzt und kann künftig womöglich auch an Dritte abgegeben werden.
Termine.
Neubau Unterwerk und Netzstützpunkt: Herbst 2011 - 2014
Spannungsumstellung und Abbruch altes Unterwerk: 2014 - 2018

