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Unser Auftrag.

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Die Kooperation mit Swisscom sieht die flächendeckende Erschliessung der Stadt Zürich mit Glasfasern innerhalb von acht Jahren vor (40'000 Gebäude mit 240'000 Nutzungseinheiten). Das gemeinsame Vorgehen beschleunigt nicht nur den Ausbau, sondern bringt gleichzeitig auch volks- und betriebswirtschaftliche Vorteile.
ewz erschliesst rund 75% und Swisscom etwa 25% des Stadtgebietes. Detailkarten Swisscom übernimmt 60%, ewz 40% der Investitionen für die Grunderschliessung.


Ausbauplanung.
Aufgrund der Volksabstimmung über den Rahmenkredit von 200 Millionen Franken zum etappenweisen Ausbau des städtischen Breitbandnetzes durch ewz am 11. März 2007 kündigte Swisscom an, unverzüglich selbst mit der flächendeckenden Erschliessung zu beginnen. Dieses Vorhaben hätte zu einem unerwünschten parallelen Netzbau sowie zu entsprechend mehr Bautätigkeit geführt. Um dies zu verhindern, haben sich ewz und Swisscom auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Der Kooperationsvertrag mit Swisscom ist ausgehandelt und paraphiert, das heisst die Parteien haben dem Inhalt grundsätzlich zugestimmt. Die Unterzeichnung erfolgt anschliessend an die Prüfung der Wettbewerbskommission (WEKO).


Zweistufiger politischer Prozess.
Um im politischen Entscheidungsprozess zum flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt Zürich Zeit zu gewinnen, hat sich der Stadtrat für ein zweistufiges Vorgehen entschieden:

  • Mit der Weisung vom 22. Dezember 2010 beantragt der Stadtrat die Anpassung des Leistungsauftrages Telecom im Hinblick auf die Kooperation mit Swisscom (siehe Medienmitteilungen).
  • Der erforderliche Objektkredit von rund 400 Mio. Franken soll dem Parlament bzw. den Stimmberechtigten vorgelegt werden, wenn die Wettbewerbsbehörde die vorgesehene Zusammenarbeit von ewz und Swisscom gutgeheissen hat.

Ziel ist, die Volksabstimmung zum Objektkredit spätestens im Herbst 2012  durchführen zu können.


Nächste Schritte.
Zwischenzeitlich soll der weitere Ausbau von ewz.zürinet auf Basis des bisherigen Kredits von 200 Millionen Franken von ewz.zürinet wie vorgesehen realisiert werden.
Ein städtisches Glasfasernetz ermöglicht den Wettbewerb unter den Telecom-Anbietern. Mit einem eigenen Glasfasernetz kann die Stadt auf Preis, Qualität, Ausbaugeschwindigkeit und diskriminierungsfreie Nutzung dieser Infrastruktur Einfluss nehmen. Dank der Zusammenarbeit mit Swisscom kommt die Stadt Zürich schneller und günstiger zu einem Glasfasernetz.


ewz.zürinet, das städtische Glasfasernetz in Kürze.
Das Zürcher Stimmvolk hat einen Rahmenkredit für den Bau und Betrieb eines Breitbandnetzes auf Basis des ewz-Glasfasernetzes bewilligt. Das Breitbandnetz ist eine Innovation, die unseren Alltag verändert. Die bisherigen Datenübertragungs-Geschwindigkeiten werden mit der neuen Technologie um ein Vielfaches übertroffen. Die Glasfaser ermöglicht zukunftsorientierte Multimedia- und Telekommunikations-Services wie z.B. High Speed Internet, Fernsehen in HD-Qualität, zeitversetztes Fernsehen, Video on Demand (VoD) , digitale Telefonie (IP-Telefonie) , Mehrwertdienste (Fernüberwachung, e-Learning, Telemedizin, Gaming und vieles mehr) sowie die gleichzeitige Nutzung solcher Services.

  • Basiert auf dem Open-Access-Modell und ermöglicht den Wettbewerb unter den Telekom-Anbietern.
  • Die Bevölkerung und Firmen haben die freie Wahl unter den Service Providern und deren Angeboten.
  • Das Glasfasernetz deckt die steigenden Kommunikationsbedürfnisse von Unternehmen und Haushalten und erhöht die Standortattraktivität.
  • Dank der eigenen Infrastruktur hat die Stadt Zürich Einfluss auf den Preis, die Qualität, die Ausbaugeschwindigkeit und die Gewährleistung des diskriminierungsfreien Zugangs.
  • ewz selbst bietet keine Services an.

Mehrfasermodell.
Im Inhouse-Bereich werden in allen Gebäuden vier Fasern pro Nutzungseinheit verlegt, auf den übrigen Teilstrecken vom Gebäude bis in die Zentralen (Drop und Feeder) entsprechend den Empfehlungen des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) und der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) mehrere Fasern.

Die bauende Partei (ewz oder Swisscom) ist Eigentümerin der Glasfasern und gewährt der anderen Partei ein unentziehbares Nutzungsrecht für die Dauer von 30 Jahren.

Zusammenarbeit von ewz mit anderen Eigentümerinnen und Eigentümern von Breitbandnetzen.
ewz setzt sich für die Etablierung des Open-Access-Standards und für die schweizweite Vereinheitlichung der Standards bei Glasfasernetzen ein. Es bietet diese Dienstleistung auch anderen Eigentümerinnen und Eigentümern von Breitbandnetzen, z.B. Stadt- und Gemeindewerken an. In einer Erweiterung des Leistungsauftrages wurde die gesetzliche Grundlage für die Vermietung von Glasfasern geschaffen.


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