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Konsum

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Heute verbrauchen wir in der Schweiz rund drei Mal soviel Energie wie es ökologisch verträglich wäre und stossen fast neun Mal soviel CO2 aus. Fast 40 Prozent der bereitgestellten Energie wird nicht direkt verbraucht, sondern fliesst in die Herstellung und den Vertrieb von Produkten der Industrie-, Dienstleistungs- und Landwirtschaftsbetriebe. Man bezeichnet diese Energie auch als «Graue Energie». Viel Graue Energie steckt in importierten, langlebigen Konsumgütern wie zum Beispiel Autos oder Möbel.


Vom Gemüsebeet bis zur Alu-Sammelstelle

Wieviel Graue Energie mit einem Produkt verbunden ist, hängt von mehreren Faktoren ab: dem verwendeten Rohmaterial, dem für die Produktion eingesetzten Energieträger, dem Transportweg, der Lebensdauer des Produktes und dem Entsorgungsaufwand. Zum Beispiel eine Büchse Pelati: von der Aussaat der Tomaten in Italien über den Transport, die Verarbeitung, die Lagerung, den Verkauf bis hin zur Entsorgung der Büchse im Quartiercontainer verbraucht dieses alltägliche Produkt Energie.


Informationen sind vorhanden

Für den Konsumenten ist es zwar nicht möglich, die Graue Energie eines Produktes direkt zu beeinflussen. Mit bewussten Kaufentscheiden können wir den Verbrauch an Grauer Energie jedoch reduzieren. Labels wie die energieEtikette auf Personenfahrzeugen, Haushalts- und Elektrogeräten oder Angaben zur Herkunft und zur Produktionsmethode von Lebensmitteln erleichtern den umweltfreundlichen Einkauf.


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