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Tipps zum Thema Wohnen

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Was machen Sie in den eigenen vier Wänden? Unser Umgang mit Strom, Wärme und Energie ist entscheidend. Kurz & bündig:

  • Entscheiden Sie sich für Ökostrom.
    Ob Energie aus Anlagen für Solarstrom, Wasserkraft, Wind oder Biomasse - als Kundin und Kunde des ewz haben Sie die Möglichkeit, Ihren Strommix selber zu wählen.
  • Verbannen Sie verborgene Stromfresser.
    Viele Geräte verbrauchen auch dann noch Energie, wenn sie ausgeschaltet sind. Ziehen Sie den Stecker aus der Dose oder setzen Sie dem so genannten Stand-by-Stromverbrauch mit einer ausschaltbaren Steckerleiste ein Ende.
  • Ersetzen Sie Ihre herkömmliche Glühbirne durch Stromsparlampen. Das lohnt sich ökologisch und finanziell. Stromsparlampen verbrauchen im Vergleich mit herkömmlichen Glühbirnen nur 1/5 der Energie und leben 6 bis 15 mal länger. Machen Sie vom Stromsparlampen-Ausleihservice des ewz Gebrauch. Sie können die Sparlampen kostenlos beim ewz-Kundenzentrum am Beatenplatz 2 abholen und während maximal vier Wochen testen.

Tipps zur Wahl des Energieträgers

«naturemade» ist das Schweizer Qualitätslabel für Strom aus 100% erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Sonne, Biomasse und Wind. Das Label gibt es in zwei Qualitätsstufen:

  • «naturemade basic» Steht für Strom aus erneuerbaren Energiequellen (analog IP im Landwirtschaftsbereich).
  • «naturemade star» Zeichnet besonders umweltschonend produzierten Strom aus, so genannten Ökostrom (analog Bio im Landwirtschaftsbereich). Dieser stammt wie bei «naturemade basic» aus erneuerbaren Energiequellen und bürgt für die Einhaltung zusätzlicher strenger und umfassender ökologischer Auflagen.
Die beiden Label werden vom Verein für umweltgerechte Elektrizität (VUE) verliehen. Träger des Vereins sind: Konsumentenforum, Pro Natura, WWF Schweiz, Schweizer Verbände für erneuerbare Energien, Grosskonsumenten von Strom sowie führende Stromversorger.
Entscheiden Sie sich für ökologische Stromprodukte! Als Kundin und Kunde des ewz haben Sie die Möglichkeit, Ihren Strommix zu beeinflussen und etwas Konkretes für die Umwelt zu tun.
Nähere Informationen zum Stromprodukte-Angebot des ewz


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Tipps für eine angenehme Raumtemperatur

Heizen

  • Achten Sie darauf, dass die Heizkörper in Ihrer Wohnung nicht durch Möbel oder lange Vorhänge verdeckt sind.
  • In Wohnbauten gelten 20 Grad Celsius als ausreichend.
  • Überprüfen Sie die Raumtemperatur mit einem Thermometer.
  • Mit jedem Grad weniger Raumtemperatur sparen Sie rund 6% Heizenergie.
  • Schliessen Sie nachts die Roll- oder Fensterläden.
  • Lüften Sie Ihre Wohnung drei- bis fünfmal täglich kurz (5 bis maximal 10 Minuten) und kräftig (mehrere Fenster öffnen!).
  • Halten Sie Kippfenster im Winter geschlossen.
  • Drehen Sie frühzeitig vor dem Schlafengehen die Heizkörperventile bis zum Schneeflocke-Signet zurück, wenn Sie auch im Winter bei offenem Fenster schlafen. Das Signet steht für «Frostschutz», d.h. Ihr Heizkörper nimmt keinen Schaden.


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Kühlen

  • Schöpfen Sie Sonnenschutzmassnahmen aus, bevor Sie ein Raumklimagerät anschaffen.
  • Setzen Sie Storen, Rollläden und Fensterläden ein, bevor die Sonneneinstrahlung stark ist.
  • Bei hoher Aussentemperatur sind 6 Grad Temperaturdifferenz zwischen innen und aussen tragbar.
  • Wenn Sie doch ein Klimagerät anschaffen wollen, prüfen Sie vorgehend, ob ein Ventilator ausreicht.
  • Achten Sie bei der Beschaffung eines Klimagerätes immer auf eine hohe Energieeffizienz.
  • Konsultieren Sie vor dem Kauf eines Klimagerätes die Website www.topten.ch und achten Sie auf die energieEtikette für Raumklimageräte. Die Etikette gibt Ihnen Auskunft über die Energieeffizienz: A (grün) ist die beste und G (rot) die schlechteste Energieklasse.


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Tipps zum Kochen

  • Verwenden Sie Töpfe und Pfannen, die in der Grösse zur verwendeten Kochplatte passen.
  • Setzen Sie beim Kochen wenn immer möglich den Deckel auf Töpfe und Pfannen.
  • Am energieeffizientesten erhitzen Sie Wasser in einem Wasserkocher.


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Tipps zum Sparen von Warmwasser und Aufheizenergie

  • Duschen Sie anstatt zu baden. Beim Duschen verbrauchen Sie nur etwa ¼ soviel Warmwasser wie beim Baden.
  • Lassen Sie beim Mischen von Hand zuerst das warme Wasser laufen und mischen Sie das kalte dazu.
  • Setzen Sie Wasserspararmaturen ein.
  • Die Temperatur Ihres Warmwassers sollte höchstens 60° betragen.


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Tipps rund um die Beleuchtung

  • Ersetzen Sie Ihre herkömmlichen Glühbirnen durch Energiesparlampen. Das lohnt sich ökologisch und finanziell! Energiesparlampen verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen nur 1/5 der Energie und leben 6- bis 15mal länger.
  • Für den Wohnbereich eignen sich Energiesparlampen der Qualität «Delux» in den Lichtfarben «warmweiss» und «extraweiss». Diese Lichtfarbe erkennen Sie auf den Verpackungen an der Lichtfarb-Nummer 827.
  • Achten Sie auf die energieEtikette auf der Verpackung von Energiesparlampen. Die Etikette deklariert den Energieverbrauch und die Energieeffizienz: A (grün) ist die beste und G (rot) ist die schlechteste Energieklasse. Ab 2009 sind Glühbirnen der Kategorien F und G in der Schweiz verboten.
  • Wichtig zu wissen: Für die gleiche Leuchtkraft benötigen Sie bei Energiesparlampen eine rund fünfmal tiefere Watt-Zahl. Um eine 40-Watt Glühbirne zu ersetzen, wählen Sie mindestens eine 8-Watt Energiesparlampe. Und für den Ersatz einer 100-Watt Glühbirne benötigen Sie mindestens eine 20-Watt Energiesparlampe.
  • Probieren geht über Studieren! Machen Sie vom gratis Energiesparlampen-Ausleihservice des ewz Gebrauch. Sie können die Energiesparlampen kostenlos beim ewz-Kundenzentrum am Beatenplatz 2 abholen und während maximal 4 Wochen testen.
  • Achten Sie beim Kauf von neuen Leuchten darauf, dass diese für den Betrieb mit Energiesparlampen konzipiert sind.
  • Setzen Sie elektrisches Licht gezielt ein.
  • Verzichten Sie wenn möglich auf Aussenbeleuchtung.
  • Lassen Sie eine Zeitschaltung anbringen, wenn eine Aussenbeleuchtung nötig ist.
  • Setzen Sie auch im Aussenbereich Energiesparlampen ein.
  • Löschen Sie beim Verlassen von Räumen das Licht oder installieren Sie eventuell einen Bewegungsmelder.
  • Geben Sie defekte Energiesparlampen an den Verkaufsstellen zur Entsorgung zurück.


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Tipps zum Kühlen

  • Platzieren Sie den Kühlschrank nicht neben dem Geschirrspüler oder dem Kochherd. Je höher die Umgebungstemperatur des Kühlschrankes, desto höher ist auch der Stromverbrauch.
  • Achten Sie auf die ideale Kühltemperatur in Ihrem Kühlschrank. Diese liegt bei +5° C. Wird die Kühltemperatur zu tief eingestellt, kann dies den Stromverbrauch unnötig verdoppeln. Überprüfen Sie die Temperatur im Gerät von Zeit zu Zeit mit einem Thermometer.
  • Die ideale Temperatur Ihres Tiefkühlgerätes liegt bei -18° C.
  • Lassen Sie Speisen gut abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen.
  • Öffnen Sie den Kühlschrank nur kurz. Gutes Sortieren erspart langes Suchen!


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Tipps zum Gebrauch von Kaffeemaschinen und Geschirrspülern

  • Besonders energieeffiziente Kaffeemaschinen-Modelle finden Sie auf der Website www.topten.ch. Anders als andere Haushaltsgeräte müssen Kaffeemaschinen zurzeit noch nicht mit der energieEtikette deklariert werden.
  • Entscheiden Sie sich beim Neukauf für eine Kaffeemaschine mit Abschaltautomatik. Das unnötige Warmhalten im Stand-by-Modus macht sonst über die Hälfte des Stromverbrauchs Ihrer Kaffeemaschine aus.
  • Stellen Sie die automatische Abschaltfunktion auf eine halbe bis maximal eine ganze Stunde ein. Geräte ohne Abschaltautomatik sollten Sie nach Gebrauch sofort ausschalten.
  • Aktivieren Sie den Energiesparmodus Ihrer Kaffeemaschine, wenn diese über einen solchen verfügt.
  • Schliessen Sie Ihren Geschirrspüler ans Warmwasser an, wenn das warme Wasser mit Sonnenenergie, Holz, einer Wärmepumpe oder einer modernen Zentralheizung aufgeheizt wird. Am meisten Strom verbrauchen Abwaschmaschinen für das Aufheizen des Wassers.
  • Setzen Sie den Geschirrspüler nur gut gefüllt in Betrieb.
  • Je kürzer das Waschprogramm und je niedriger die Wassertemperatur, desto tiefer sind auch Energie- und Wasserverbrauch.


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Tipps zum Waschen und Trocknen

  • Füllen Sie die maximale Wäschemenge ein.
  • Waschen Sie Kochwäsche mit 60°C statt 90°C. Tiefere Temperaturen mit längerer Waschzeit bringen gleichwertige Waschresultate bei weniger Energieverbrauch und schonen überdies das Gewebe.
  • Verzichten Sie wenn immer möglich auf das Vorwaschen.
  • Setzen Sie Waschmittel mit guter Reinigungswirkung bei tiefen Temperaturen ein.
  • Trocknen Sie Wäsche wenn immer möglich an der Sonne. Das spart Energie und Geld.
  • Setzen Sie auf Vermieterseite mit der verbrauchsabhängigen Verrechnung der Trocknungskosten einen Anreiz zum sparsamen Gebrauch des Tumblers.


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Tipps zur Reduktion des Stand-by-Verbrauchs von Elektrogeräten

Setzen Sie dem Stand-by-Verbrauch ein Ende! Allein in der Schweiz verpufft jährlich Strom für rund 320 Mio. Franken im Stand-by-Modus. Die meisten Geräte verbrauchen im Stand-by-Zustand viel mehr Strom, als für ihre eigentliche Funktion. Bei Stereoanlagen zum Beispiel sorgt nur ¼ der verbrauchten Energie tatsächlich für Musik! Einen hohen Stand-by-Energieverbrauch erkennen Sie daran, dass das Gehäuse Ihres Gerätes irgendwo spürbar warm ist. Sie können den Stand-by-Stromverbrauch mit folgenden Massnahmen reduzieren:

  • Benützen Sie im Wohn- und Bürobereich eine Steckerleiste mit Schalter, Schaltermaus oder F ernbedienungsschalter. Damit werden beim Ausschalten alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Strom getrennt. (Achtung! Tintenstrahldrucker müssen zuvor am Gerät ausgeschaltet werden, damit der Druckkopf richtig «parkiert» wird und nicht austrocknet.)
  • Kaufen Sie Geräte mit möglichst tiefem Stand-by-Stromverbrauch (siehe www.topten.ch)
  • Schalten Sie Geräte mit dem Hauptschalter aus oder ziehen Sie den Stecker aus der Dose, wenn dieser nicht an einer schaltbaren Steckerleiste angeschlossen ist. Mehr Tipps finden Sie unter: www.topten.ch/standby
  • Beachten Sie: Fernbedienungen schalten Fernseher oder Stereoanlagen nicht komplett aus, sondern versetzen diese in den Stand-by-Modus.
  • Ziehen Sie Ladegeräte nach dem Laden vom Stromnetz, sonst verbrauchen diese weiter Strom. Als Faustregel gilt: je schwerer das Netzteil, desto grösser der Stromverbrauch.


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