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Energiebilanz
Energieverbrauch 2008 pro Kopf gesunken
Bezogen auf die Bilanz von 2008 (neuere Zahlen sind aufgrund der Erfassung nicht erhältlich) zeigt die längerfristige Betrachtung der städtischen Energiebilanz, dass sich der Jahresverbrauch an Endenergie auf dem Stadtgebiet seit 1990 auf ungefähr gleichbleibendem Niveau (rund 9'500 GWh) bewegt. Da in der gleichen Zeitspanne die Bevölkerung um ca. 7% zugenommen hat, bedeutet dies eine leichte Senkung des Energieverbrauchs pro Person. Dies im Gegensatz zur nationalen Entwicklung.
Leichter Anstieg beim Sromverbrauch
Beim Stromverbrauch ist für 2008 ein leichter Anstieg festzustellen – analog zum Trend in der restlichen Schweiz. Gesunken ist in der Stadt Zürich jedoch der Anteil der Kernenergie. Dies infolge der neuen Angebotspolitik des ewz: Standardmässig wird den Kundinnen und Kunden seit 2006 die Stromqualität ewz.naturpower angeboten. Nur auf aktive Nachfrage wird ein Mix mit Strom aus Kernenergie verkauft.
Gebäude: mehr Brennstoffe infolge mehr Wohnflächen
Im Bereich der fossilen Brennstoffe hält der Wechsel von Erdöl- zu Erdgasheizungen an. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe insgesamt nur leicht sank. Der Einspareffekt durch Gebäudesanierungen wird durch den Zubau an Wohn- und Büroflächen sowie gestiegene Komfortansprüche kompensiert.
Die Daten aus dem Verkehrsbereich beruhen auf einem Modell, das infolge der neuen Westumfahrung Zürich einer umfassenden Überarbeitung bedarf. Im Gegensatz zum CH-Durchschnitt dürfte der Energieverbrauch im Mobilitätsbereich in der Stadt Zürich absolut aber nicht gestiegen sein.
Energieverbrauch auf Stadtgebiet 1990 bis 2008
Keine neueren Zahlen erhältlich aufgrund der Erfassungsmethode
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