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Smog

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Der Begriff Smog ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus den englischen Wörtern Smoke (Rauch) und Fog (Nebel). Umgangssprachlich versteht man darunter eine Situation, bei der die Konzentration der Luftschadstoffe ein gesundheitsgefährdendes Ausmass erreicht. Wissenschaftlich gesehen bezeichnet Smog stark erhöhte Immissionen über meist dicht besiedeltem Gebiet bei besonderen meteorologischen Bedingungen.

Generell tritt Smog nur während windschwachen Lagen auf. Auch eine ungünstige Topographie (Tal-, Kessellage) fördert die Entstehung von Smog. Je nach Bedingungen und Art der Schadstoffe unterscheidet man zwischen Winter- und Sommersmog.

Ursache und Wirkung müssen jedoch klar auseinander gehalten werden. Am Anfang steht der zu hohe Schadstoffausstoss. Die meteorologischen Faktoren beeinflussen nur die Kopplung zwischen Emissionen und Immissionen. Berücksichtigt wird die Wetterabhängigkeit durch die Festlegung von Kurzzeit-Grenzwerten in der Luftreinhalte-Verordnung (maximale Stunden- und Tagesmittel). Sie müssen auch unter ungünstigsten Witterungsbedingungen eingehalten werden. Dies können wir nur durch eine weitere Verminderung der Emissionen erreichen.


Wintersmog

Unter Wintersmog (auch London-Smog) versteht man die Anreicherung der Luft durch Schadstoffe als Folge einer sogenannten Inversionslage im Winterhalbjahr.

weiter lesen in «Wintersmog»

Sommersmog

Sommersmog (auch Los-Angeles-Smog, fotochemischer oder oxidierender Smog genannt) entsteht durch chemische Reaktionen aus Vorläuferschadstoffen unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und Wärme.

weiter lesen in «Sommersmog»

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